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25 Jahre shm netzwerk – Eine Haltung, die trägt

Seit 25 Jahren begleiten wir Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen. Wer uns in unserer Arbeit beobachtet, erkennt schnell: Hier geht es nicht um schnelle Rezepte oder mundgerechte Häppchen, nicht um große Gesten und schon gar nicht um den Anspruch, alles besser zu wissen. Es geht um ein tiefes Verständnis dafür, dass die Entwicklung des Ganzen immer beim Einzelnen beginnt.

Unsere Arbeit – eine tägliche „Sendung mit der Maus“. Nicht, weil wir nur sonntags für ein halbes Stündchen arbeiten müssten, sondern weil diese Arbeit jeden Tag tiefe und wertvolle Einblicke ermöglicht: in Abläufe, Beziehungen, Spannungsfelder und die feinen Mechanismen, die Zusammenarbeit entweder gelingen oder scheitern lassen. Diese Neugier und Wertschätzung gegenüber dem, was Menschen tagtäglich leisten, prägen uns bis heute – und damit auch unsere Beratung: ehrlich, klar und zielorientiert – dadurch manchmal auch ungemütlich. Das gefällt im ersten Moment nicht jedem, doch spätestens im zweiten Augenblick wird deutlich: Das bringt uns voran, das wollen wir hören.

Diesen Ton haben wir stets getroffen und wählen ihn bis heute, um ehrliche Veränderung zu schaffen – egal, welche Hierarchie oder Berufserfahrung uns gegenübersitzt. Eine zentrale Erkenntnis aus 25 Jahren: Diese Haltung erfährt große Wertschätzung.

Der Ursprung einer Idee

Bevor shm netzwerk entstand, arbeitete Stephan Möller viele Jahre in einem Beratungsunternehmen, das eine breite Auftragspalette bot – selbst dann, wenn man eigentlich den Eindruck gewann, dass es versiertere Experten geben könnte. Der Ansatz war: „Wir machen es.“ Diese Herangehensweise bewies Tatendrang und Handlungsfähigkeit, mündete aber auch in der Frage: „Kann ich alles gleich gut, das ich mache?“

Aus dieser Erfahrung entstand unsere Gegenüberlegung: Unsere Beratung sollte sich an dem orientieren, was man wirklich und richtig gut kann. Und sie sollte nicht von Konkurrenzdenken geprägt sein, sondern von Kooperation – von einem Netzwerk aus Menschen, die ihre Stärken miteinander verbinden, statt sich gegeneinander in Stellung zu bringen.

Die ersten Schritte waren mutig und wegweisend: Die Entwicklung einer eigenen Website – lange bevor dies in der Branche üblich war – machte erstmals sichtbar, wofür wir stehen wollten: für Klarheit, Professionalität und die Überzeugung, dass gute Beratung Haltung braucht. Der Name „shm“ – Seminare auf der Haardmühle – erinnert an die Ursprünge und diese frühere, lehrreiche Zusammenarbeit vor der Etablierung unseres Netzwerks.

Wachsen heißt sich verändern – und Verantwortung übernehmen

Im Laufe der Zeit kamen Partnerinnen und Partner hinzu, die unser Netzwerk weiter formten. Schon kurz nach Beginn, im Jahr 2002, etablierte sich ein Schwerpunkt, der bis heute zentral geblieben ist: die Organisationsentwicklung. Coaching, Führungskräfteentwicklung und Entwicklungsprozesse in kleineren und größeren Teams und Organisationseinheiten erweiterten unser Profil, sodass wir heute mit einer breiten, aber klar strukturierten Expertise auftreten können – nicht zuletzt durch den Grundsatz der Kooperation, der hier umso deutlicher wird.

Ein prägender Moment war der Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020. Während die Telefone pausenlos klingelten und ein Termin nach dem anderen abgesagt wurde, entschieden wir uns bewusst gegen hektische Online-Lösungen und warteten auf den Moment, in dem persönliche Begegnung wieder verantwortbar möglich war.

Diese Haltung wurde geschätzt. Nun lag es an unseren Kunden, wie sonst an uns Beratern, achtsam, im Dialog, zugewandt zu bleiben. So blieben uns viele über diese herausfordernde Zeit hinweg verbunden – manche davon begleiten wir, begleitet Stephan Möller bereits seit einem Vierteljahrhundert.

Was uns wirklich zusammenhält

Unsere Kultur ist leicht zu beschreiben und zugleich schwer zu kopieren: Wir arbeiten gemeinsam für das Richtige – und nicht gegeneinander für die „richtige Summe“.

Es gibt keine Konkurrenz im Inneren, sondern eine arbeitsteilige Stärke. Ein Berater, der sich einst initiativ bewarb und nach einem Blick auf die identischen Tätigkeitsschwerpunkte meinte, man stehe doch eigentlich „in Konkurrenz zueinander“, machte unfreiwillig sichtbar, warum er nicht zu uns passte.

Was gute Beratung heute braucht

In einer Arbeitswelt, die komplexer wird und in der Veränderungen schneller greifen als früher, braucht Beratung vor allem eins: ein Gespür.

Fachliches Wissen, Methoden und Erfahrungen sind selbstverständlich – aber sie reichen nicht.

Wir verstehen, welche Ziele eine Organisation verfolgt, welche Dynamiken wirken, welche Konflikte im Hintergrund schwelen und an welcher Stelle ein Impuls tatsächlich hilfreich sein kann. Dies wird getragen von unserer grundlegenden Haltung: Veränderung ist gut!

Dabei ist uns – trotz des Blicks für Veränderung – stets klar gewesen: Die Kompetenz ist bereits im Unternehmen vorhanden. Wir beraten, um sie sichtbar zu machen, zu strukturieren und in den richtigen Zusammenhang zu bringen. Führungskräfte erhalten Orientierung, Teams Klarheit, Organisationen Beweglichkeit.

Dabei behalten wir stets den Einzelnen im Blick – als Mensch und als Mitarbeiter, als Individuum und als notwendiges Puzzlestück zum Erfolg.

Messbar wird dies in der zunehmenden Zahl gebuchter Coachings, in denen wir in der individuellen Begegnung den weiteren Weg ebnen, während das klassische „Führungskräfteseminar 101“, das „Seminar von der Stange“, heutzutage deutlich seltener angefragt wird.

Ob in der Organisationsentwicklung, in Teamentwicklungen oder im Coaching: Wir bringen Energie wieder in Bewegung, wo sie feststeckt, und schaffen Strukturen, die Menschen ermöglichen, gute Arbeit zu leisten.

Hierfür machen wir uns vor jedem neuen Projekt ausführlich Gedanken – nur, um dann nach wenigen Minuten festzustellen, dass wir mit allzu starren, vorgefertigten Konzepten im konkreten Fall kaum vorankommen. Das gehört definitiv zu einem der größten Learnings der letzten 25 Jahre und zu dem Bereich, in dem wir selbst die größte Kompetenz erworben haben: „mitzugehen“ mit den Teilnehmenden und dem Prozess – dynamische Prozesse in ihrer Individualität aufzunehmen, fortzuführen und zu begleiten. Möglich wird das dank gestiegener Intuition und – im Falle von Stephan Möller – ganz sicher auch durch einen vielfältigen Lebenslauf, der sich nicht allein auf die Zeit als Berater beruft.

25 Jahre – und gar nicht müde

Bei allen Unterschieden zwischen Branchen, Bereichen und individuellen Fragestellungen gibt es einen gemeinsamen Nenner: Menschen möchten ihren Aufgaben gerecht werden. Sie wollen verstanden werden, Orientierung haben, wirksam sein und Verantwortung letztlich selbst übernehmen.

Wir begleiten sie dabei – manchmal im Kleinen, manchmal im Großen, immer jedoch mit derselben Grundhaltung:

Jede Entwicklung beginnt beim Einzelnen. Jede Veränderung gelingt im Miteinander. Und jede Organisation trägt das Potenzial zur Verbesserung bereits in sich.

Jede Veränderung kostet auch Mut. Jede Veränderung ist eine Zumutung. Haben Sie Mut zur Zumutung – gemeinsam mit uns. Lassen Sie uns Ihnen etwas zumuten!

Aus dieser Überzeugung ist unser Netzwerk entstanden. Sie hat uns 25 Jahre getragen. Und sie wird auch die kommenden Jahre unverändert prägen.